Imkerei - Gesundes aus der Bienenwelt

Honig

Entstehung von Honig:

Honig entsteht aus der Vermengung von Blütennektar bzw. Honigtau mit körpereigenen Säften der Biene. Nektar bzw. Honigtau wird im Honigmagen zum Bienenstock transportiert. Im Bienenstock wird der Honig von Biene zu Biene weitergegeben.  Dabei laufen durch körpereigene Enzyme der Biene  komplizierte biochemische Umwandlungsprozesse ab. Gleichzeitig wird Wasser entzogen. Dem in den Waben eingelagerten unreifen Honig wird durch Ventilation weiteres Wasser entzogen. Der reife Honig wird dann mit Wachs verdeckelt.

Nektar kann einen Wassergehalt von bis zu 95% haben. Dieser ist abhängig von Tageszeit, Standort und Wetterbedingungen. Bedenkt man, dass der fertige Honig nur noch einen Wassergehalt von 16-20% hat, ist das eine enorme Leistung der Honigbienen!

Lagerung von Honig:

Lagern Sie Ihren Honig am Besten kühl bei ca. 16°C und trocken. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung. Honig ist hygroskopisch, d.h., er zieht Feuchtigkeit an. Als Folge kann es zur Gärung kommen. Honig nimt auch Gerüche an. Achten Sie daher bitte darauf, dass der Deckel richtig verschlossen ist.

Inhaltsstoffe:

Honig besteht zu 70-80% aus den Zuckerarten Fruktose, Glukose und Mehrfachzucker. Weiterhin sind enthalten Wasser (16-20%), Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Eisen, Natrium, Magnesium, Kupfer, Phosphor, Mangan, Kieselsäure und Schwefel), Vitamine (B1, B2, B6, C Pantothensäure, Nikotinsäure, Folsäure und Biotin), stoffwechselfördernde Enzyme (Invertase, Diastase und Katalase), das Hormon Acetylcholin, Aminosäuren, antibiotisch wirkende Stoffe, organische Säuren und Aromastoffe.

Wirkungsweisen und Anwendungsgebiete:

-          wirkt antibakteriell und entzündungshemmend

-          wirkt fiebersenkend

-          führt Körper durch leicht resorbierbaren Trauben- und Fruchtzucker dem Körper                        schnell Energie zu

-          stärkt körpereigenes Immunsystem und regt Selbstheilungskräfte des Körpers an

-          trägt zur Entgiftung des Körpers bei

-          unterstützt das vegetative Nervensystem

-          beschleunigt die Wundheilung

-          kräftigt das Herz

-          fördert die Verdauung

 Quellen: „Sanft heilen mit Bienenprodukten“ Dr. med. Stefan Stangaciu und Elfi Hartenstein; www.die-honigmacher.de

 

 

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